Erben und Vererben aus Frauensicht

Die Erbschaftsplanung gehört zu den Dingen, die fast alle auf die lange Bank schieben. Doch weil ein Testament etwas sehr persönliches ist, kann und soll es nicht delegiert werden. Frauen tangiert das Erbrecht besonders stark. «Die Lebenserwartung der Frau ist grundsätzlich höher als die des Mannes», erklärt Treuhandexpertin und Mediatorin Claudia Räber, Hurden. «Das bedeutet, sie ist speziell davon betroffen, ob und wie der Partner seinen Nachlass geregelt hat, damit sie ihr Leben nach seinem Tod wunschgemäss weiterführen kann. Die Frau ihrerseits ist dafür zuständig, wie die Vermögenswerte danach an Kinder, Freunde, Verwandte oder Institutionen weitergegeben werden.» 


Testament2987654321Auf Einladung des Frauennetz Kanton Schwyz hält die Expertin am Donnerstag, 25. Oktober, im Restaurant «Post» in Biberbrugg um 19 Uhr ein Referat und erklärt unter anderem, was beachtet werden muss, damit ein Testament für gültig erklärt wird, wie sich Ehe- oder Konkubinatspartner bestmöglich absichern, wie man Streit unter Erben vorbeugt und wo die Grenzen eines Testaments sind. Anschliessend beantwortet sie brennende Fragen.

Der Anlass ist öffentlich, nebst Mitgliedern sind auch interessierte Gäste willkommen. Anmeldung und detaillierte Infos gibt es hier.


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Female Pleasure

Kinostart am 15. November: #FEMALE PLEASURE
Ein wichtiger Film für das Selbstverständnis von Frauen und das gegenseitige Verständnis der Geschlechter!


Femalepleasure

«Es ist zu hoffen, dass diejenigen, die sich über das angebliche Gejammer um Gleichberechtigung, MeToo und Genderfragen ärgern, dank Filmen wie «#FEMALE PLEASURE» besser nachvollziehen können, warum es nicht anders geht, als dass man sich gegen diese Kultur der Unterdrückung wehrt. Regisseurin Barbara Miller führt in #FEMALE PLEASURE vor Augen, wie Diskriminierung, Frauenhass und sexualisierte Gewalt überall auf der Welt zusammenhängen mit patriarchalen Strukturen, legitimiert durch heilige Schriften von Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten oder Hindus.
Annette Scharnberg, SRF








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«Ist Frau nicht gut genug?»

Impressionen unserer Podiumsdiskussion im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon vom 28. September 2018


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Für eine gleichberechtigte und freie Sexualität!

Stopp-Prostitution1

Das frauennetz kanton schwyz unterstützt die Kampagne der Zürcher Frauenzentrale «Stopp Prostitution – Für eine Schweiz ohne Freier». Schau dir hier den Videoclip an und hol dir Infos zum Thema – damit auch du mitdiskutieren kannst!

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