Meilensteine in der Vereinsgeschichte

2019

An der Generalversammlung im Theresianum Ingenbohl kommt es zur grossen Rochade: Romy Lalli-Beeler und Andrea Burkhard Bender treten aus dem Vorstand zurück, Antonia Steiner, Schindellegi, Carla Wernli-Carmeri, Altendorf, Pranvera Pernoka, Lachen, Helena Glamheden, Pfäffikon, Tina Sarli, Brunnen, Monika Kessler, Galgenen, und Diana de Feminis, Sisikon, werden neu in den Vorstand gewählt. Dieser ist damit endlich wieder breit aufgestellt und kann voller Elan die anstehenden Aufgaben in Angriff nehmen.
Das FrauenBier mausert sich schon nach kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Gedanken- und Erfahrungsaustausch und wird von Mitgliedern und Gästen sehr geschätzt.
 

2018

Der Verein ist lebendiger denn je: Der Vorstand bietet den Mitgliedern ein vielfältiges Programm, von einem Besuch im Kantonsrat über ein Podium zum Thema «Ist Frau nicht gut genug?» oder die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bis hin zu Vorträgen und Workshops. Der FrauenLunch etabliert sich. Der Verein engagiert sich karitativ: Er überreicht den Verantwortlichen des Durchgangszentrums Biberhof in Biberbrugg eine grosszügige Spende. An der Generalversammlung treten Monika Gyr und Susann Bosshard aus dem Vorstand zurück. Romy Lalli-Beeler, Brunnen, und Andrea Burkhard Bender, Küssnacht a. R., nehmen deren Plätze ein. Die Versammlung beschliesst, künftig auf die Jahreskunstkarte zu verzichten. Die Diskussion um eine Namensänderung in frauennetz schwyz endet in einer Pattsituation. Präsidentin Mona Birchler beschliesst, den Entscheid zu vertagen. Später entscheidet der Vorstand, den Namen unverändert zu lassen: frauennetz kanton schwyz. Ende Jahr geht die neue Homepage online. Im Februar 2019 knacken wir die 170-Mitglieder-Grenze.
 

2017

Vernetzung, Weiterbildung, den Verein sichtbar machen, frauenspezifische Themen ins Gespräch bringen und neue Mitglieder gewinnen: Das sind die Ziele des Vereinsjahrs. Unter dieser Prämisse werden diverse Anlässe organisiert. Das frauennetz kanton schwyz wird Mitglied der Dachorganisation Frauenzentralen der Schweiz sowie von alliance f, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen. Der Vorstand bemüht sich vergeblich darum, die Auflösung des Vereins Frauenberatung Schwyz abzuwenden. Die Mitglieder erhalten neu einen monatlichen Newsletter. Die Kunstkarte 2017 wird von Diana Seeholzer, Küssnacht a.R., gestaltet. Die Generalversammlung genehmigt eine umfassende Statutenrevision. Dank der neuen Möglichkeit einer Firmenmitgliedschaft ist er auch finanziell breiter abgestützt. Der Vorstand wird mit Claudia Hiestand, Richterswil, verstärkt. Ende Januar 2018 zählt der Verein 125 Mitglieder.
 

2016

Der FrauenLunch wird lanciert. Die Treffen im inneren und äusseren Kantonsteil dienen dazu, Erfahrungen auszutauschen und sich beim Umsetzen von Projekten gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen. Erstmals beauftragt der Vorstand eine Schwyzer Künstlerin damit, eine Kunstkarte zu schaffen. Den Auftakt macht Schwester Gielia Degonda aus dem Kloster Ingenbohl, Kultur-Anerkennungspreisträgerin Kanton Schwyz 2016, mit einem Werk aus dem 57-teiligen Zyklus EVAAVE. Das Ziel, die Mitgliederzahl um 20 Prozent zu erhöhen, wird übertroffen. Neu vertritt Doris Beeler die Gleichstellungskommission im Vorstand. Roland Tschäppeler und Arlette Erismann treten zurück. Anfang Januar 2017 zählt der Verein 93 Mitglieder.    
 

2015

Der Vorstand wird fast gänzlich erneuert: Lilo Beutter, Schindellegi, und Susanne Schuster, Wilen, treten zurück. Roland Tschäppeler, Freienbach, übergibt das Präsidium an Mona Birchler, Wollerau, stellt sich aber für ein weiteres Jahr im Vorstand zur Verfügung. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt werden Susann Bosshard-Kälin, Einsiedeln, Rebekka Gaegauf, Pfäffikon, Verena Hollenstein, Wollerau, und Monika Gyr, Einsiedeln. Nach den personellen Rochaden in der Vereinsführung geht es in diesem Vereinsjahr hauptsächlich um die Neuausrichtung des Vereins. Dazu lädt der Vorstand zu einem Runden Tisch ein. Im Vorfeld zu den Nationalrats- und Ständeratswahlen erscheint eine Broschüre mit dem Titel «Mehr Schwyzerinnen für Bern» mit allen Schwyzer Kandidatinnen. Zudem führt das frauennetz kanton schwyz eine Wahlveranstaltung durch. Mitte Januar 2016 zählt der Verein 117 Mitglieder.
 

2014

Die Fachfrauen-Datenbank wird laufend ausgebaut, andere Kantone bekunden Interesse daran, sich anzuschliessen. Verschiedene Anlässe bieten Gelegenheit, sich zu vernetzen. Die Generalversammlung genehmigt eine Statutenänderung. Neu können auch Personen aus benachbarten Kantonen Mitglied des frauennetz kanton schwyz werden.
 

2013

Die Gruppe «60plus» bietet drei erste Veranstaltungen an. Der Vorstand beabsichtigt, ein Mentoringprogramm für 18- bis 30-jährige Frauen sowie einen Club Twenties aufzubauen mit dem Ziel, junge Frauen für politische Tätigkeiten zu gewinnen und sie zu vernetzen. Das Fachfrauenverzeichnis enthält 82 Einträge. An verschiedenen Veranstaltungen können sich Frauen untereinander austauschen. Co-Präsidentin Emilie Schuler und die Vorstandsmitglieder Raphaela Tschümperlin, Bernadette Wasescha, Sonja Freitag und Martha Leuthard treten zurück. Cornelia Odermatt, Pfäffikon, und Susanne Schuster, Wilen, werden neu gewählt. Roland Tschläppeler wird zum Präsidenten gewählt.
 

2012

Anlässlich von zwei Wahlveranstaltungen zu den Kantons- und Regierungsratswahlen stellen sich die Kandidatinnen der breiten Öffentlichkeit vor. Mit Petra Steimen, Wollerau, wird erstmals nach 1996 wieder eine Frau in den Regierungsrat des Kantons Schwyz gewählt. Die Fachfrauendatenbank wird öffentlich zugänglich gemacht und erhält regen Zulauf. Es ist vorgesehen, eine Untergruppe «60plus» zu gründen mit dem Ziel, Frauen ab 60 Jahren für Freiwilligenarbeit zu gewinnen. Emilie Schuler, Martha Leuthard und Arlette Erismann werden an der Generalversammlung neu in den Vorstand gewählt. Emilie Schuler führt den Verein zusammen mit Roland Tschäppeler im Co-Präsidium. Judith Uebersax und Pia Isler treten zurück.                      
 

2011

Im Januar informiert der Vorstand die Mitglieder über das Co-Präsidium von Judith Uebersax und Roland Tschäppeler. Die Personalie Judith Uebersax ist umstritten: Zahlreiche Vereinsmitglieder kündigen ihre Mitgliedschaft. Der Vorstand führt unter den Mitgliedern eine Umfrage zur künftigen Ausrichtung des Vereins durch. Das frauennetz kanton schwyz unterstützt die 23 Kandidatinnen im National- und Ständeratswahlkampf aktiv mit Flyern, Inseratekampagnen und einer Veranstaltung. Petra Gössi schafft den Sprung in den Nationalrat. Im Sommer geht das frauennetz kanton schwyz eine Event-Partnerschaft mit der SKO Regio Zürichsee-Linth&Glarus ein.
 

2010

Das frauennetz kanton schwyz unterstützt die Kandidaturen von Judith Uebersax und Bernadette Kündig für die Regierungsratsersatzwahlen – erfolglos. Das Wahlergebnis ist ernüchternd: Der Kanton Schwyz ist der einzige Schweizer Kanton ohne weibliche Vertretung in der kantonalen Exekutive. Die vom Verein angebotenen Weiterbildungen für politisch interessierte Frauen werden aufgrund mangelndem Interesse nicht durchgeführt. Präsidentin Birgitta Michel Thenen sowie die Vorstandsmitglieder Antonia Betschart und Liliane Schmid demissionieren. Neu gewählt werden Pia Isler, Schindellegi, und Verena Inderbitzin-Stofer, Brunnen. Der Rücktritt der Präsidentin führt zu einer langen Vakanz in der Vereinsführung. Der Fortbestand des Vereins ist gefährdet. Anlässlich einer Mitgliederversammlung im Oktober in Schindellegi wird beschlossen, dass das frauennetz kanton schwyz künftig im Co-Präsidium von Judith Uebersax, Sattel, und Roland Tschäppeler, Präsident der kantonalen Gleichstellungskommission, Wilen, geführt wird. Verena Inderbitzin-Stofer steht ab sofort als Vertreterin der Gleichstellungskommission nicht mehr zur Verfügung. Aufgrund der personellen Rochaden im Vorstand und der Vakanz im Präsidium finden im Jahr 2010 keine Anlässe statt.     
 

2009

Das Jahr verläuft ruhig. Der Vorstand arbeitet die Ergebnisse der Wahlen auf und legt eine neue Strategie im Hinblick auf die kommenden Wahlen fest. An einer Veranstaltung wird mit politisch interessierten Frauen über das geplante Vorgehen des diskutiert. Es ist vorgesehen, Weiterbildungen für Frauen zu den Themen Sitzungsleitung, Rhetorik oder Protokollführung anzubieten. Antonia Betschart, Brunnen, und Bernadette Wasescha, Merlischachen, werden neu in den Vorstand gewählt. In den archivierten Vereinsunterlagen finden sich keine Hinweise darauf, wann und wo die 8. Generalversammlung stattfand.
 

2008

Das Vereinsjahr steht ganz im Zeichen der Wahlen im Kanton Schwyz. Nachdem die Nationalratswahlen aus Frauensicht enttäuschende Ergebnisse hervorgebracht haben, konzentriert sich das frauennetz kanton schwyz auf die Kantonsratswahlen und ruft an zwei Veranstaltungen zur Damenwahl auf. Das Wahlergebnis ist erfreulich, aber vom angepeilten Frauenanteil von 30 Prozent im Kantonsrat ist man noch immer weit entfernt. Judith Uebersax tritt aus dem Vorstand zurück.
 

2007

Der Vorstand stellt den Parteipräsidenten und Wahlkampfleitern der bevorstehenden Nationalratswahlen das «Strategiepapier zur Förderung der Frauenvertretung in den politischen Gremien» vor. Diese vertreten die Ansicht, dass vor allem neutrale Organisationen wie das frauennetz kanton schwyz darum bemühen sollen, Frauen für ein politisches  Amt zu gewinnen und erfolgreich zu portieren. Der vom Verein organisierte Wahlanlass zu den nationalen Wahlen 2008 mit den Nationalratskandidatinnen wird von keinem einzigen Parteipräsidenten besucht. Die Kampagne «Damit wir eine Chance haben» mit Enthüllung des Wahlplakats, einer gemeinsamen Aktion von frauennetz kanton schwyz, Gleichstellungskommission und kantonalem Frauenbund, sorgt national für Aufsehen. Im Kanton Schwyz wird die Aktion medial kaum beachtet. Ein Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit allen Frauen, die sich im Fachfrauennetzwerk eingetragen haben, stösst auf reges Interesse. Gründungsmitglied Martina Joller-Kirstein tritt als erste Präsidentin zurück und übergibt ihr Amt an die bisherige Vizepräsidentin Birgitta Michel Thenen, Rickenbach. Lisa Oetiker, Brunnen, wird von Sonja Freitag, Brunnen, im Vorstand abgelöst.
 

2006

Das Fachfrauennetzwerk verfügt über 48 Einträge. Die Fachfrauen sind in den Bereichen Verwaltung, Journalismus, Personalwesen, Politik, Informatik, Erwachsenenbildung oder Sozialarbeit tätig. An der Generalversammlung wird das vom Vorstand ausgearbeitete «Strategiepapier zur Förderung der Frauenvertretung in den politischen Gremien» vorgestellt und von den Mitgliedern gutgeheissen. Der Verein zählt 108 Mitglieder. 
 

2005

Das frauennetz kanton schwyz macht sich zusammen mit der Erwachsenenbildung FFS für die Weiterbildung von Frauen stark, die sich für ein öffentliches Amt zur Verfügung stellen wollen. Das Frauenforum etabliert sich. Es findet zweimal jährlich statt. An der Generalversammlung wird das Fachfrauennetzwerk vorgestellt und offiziell eingeführt. Die Datenbank ermöglicht es Vereinsmitgliedern und interessierten Frauen, sich als Fachfrauen registrieren zu lassen sowie nach  Expertinnen, Mentorinnen oder künftigen Mandatsträgerinnen zu suchen. Aus Datenschutzgründen ist der Zugang nur über einen Zutrittscode möglich. Das Projekt ist schweizweit einzigartig und stösst in den nationalen Medien auf Echo. Judith Uebersax und Lilo Beutter stossen zum Vorstand dazu. Sie lösen Deborah Schaub sowie die beiden Gründungsmitglieder Esmeralda Reichmuth und Gabi Räth ab.
 

2004

Das frauennetz kanton schwyz macht mit Werbung in der Busbetrieb Auto AG Schwyz (AAGS) zu den bevorstehenden Wahlen auf sich aufmerksam, führt Weiterbildungskurse für politisch interessierte Frauen durch und lanciert den Aufbau eines Fachfrauennetzwerks. Erstmals wird ein Frauenforum durchgeführt. Der Anlass stösst auf grossen Anklang. An der Generalversammlung treten die beiden Gründungsmitglieder Helen Reichmuth und Bernadette Grab zurück. Neu gewählt werden Birgitta Michel Thenen, Liliane Schmid, Deborah Schaub und Lisa Oetiker.
 

2003

Erstmals führt der Verein nebst der Generalversammlung zwei Veranstaltungen durch.
 

2002

Der Vorstand ist mit Aufbauarbeit beschäftigt. Es werden keine Anlässe durchgeführt. 
 

2001

Der Verein frauennetz kanton schwyz wird am 1. September in Schwyz gegründet. Die bisher lose Verbindung wird von der Gleichstellungskommission abgekoppelt und erhält mit den Statuten eine eigene Identität. Die Initiantinnen wollen dem Anliegen der politischen Gleichstellung mithilfe des Vereins noch mehr Gewicht verleihen und mehr Verbindlichkeit schaffen. Getragen wird der Verein von Kräften aus allen Bereichen, in denen Frauen tätig sind. Unter dem Slogan «Für eine Politik mit Herz und Verstand» sorgen sie für ein wiederkehrendes Angebot für Frauen. Gründungsmitglieder sind Martina Joller (Gleichstellungskommission), Esmeralda Reichmuth (SP), Bernadette Grab (SVP), Helen Reichmuth (CVP) und Gabi Räth (Frauenbund). Joller wird zur ersten Präsidentin gewählt. Am 29. Oktober trifft sich der Vorstand zu seiner ersten Sitzung.
 

1999

Eine lose Vereinigung, bestehend aus den Frauenorganisationen aller Schwyzer Parteien, dem kantonalen Frauenbund, der Erwachsenenbildung FFS und der kantonalen Gleichstellungskommission verfolgt das Ziel, den Frauenanteil in den politischen Gremien zu erhöhen.
 
frauennetz kanton schwyz
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